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Titelbild: Via Dolorosa IX. Station und Grabeskirche in Jerusalem
(Foto: Dr. Herbert Seidel)

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Inhalt

Grußwort

Vorstellung Gemeindereferentin Cäzilie Schwaiger

Vorstellung Verwaltungsleier Bernhard Fürst

60 Jahre St. Lantpert, Rückblick

Gemeinsam sind wir stark: Rückblick auf vier Jahre Pfarrverband

Sozialraumanalyse Milbertshofen

Hausaufgabenbetreuung

Babysachen für die Erstaufnahme für Flüchtlinge

40 Jahre gelebte Nächstenliebe: Dank an Herrn Karl Schmidmayr

33. Sonntag im Jahreskreis: Welttag der Armen

Verabschiedung von Fr. Eva Kirner in den Ruhestand

Bundesweite Eröffnung der Misereor/BDKJ Jugendaktion 2018

Akolythenbeauftragung in St. Georg

Neuer „Geist“ in der Jugendstelle

Infos der Katholischen Jugendstelle Freimann

Firmung im Pfarrverband

Diesseits und jenseits des Jordan – Pilgerfahrt

Beim Mozart-Konzert: Standing Ovations

St. Georg: Gang in den Advent 2017

Adventssingen in St. Lantpert

Ministrantenneuaufnahme in St. Lantpert

Krippenspiel in St. Lantpert

„Etwas Großartiges in ganz Bayern“: Das Milbertshofener Fronleichnamsfest; Jahresempfang

Pfarrverbandsfasching in St. Lantpert

Kirchenmusik

Ostergottesdienste

Termine St. Georg

Termine St. Lantpert

Kirchenregister St. Georg

Kirchenregister St. Lantpert

Gottesdienstordnung

Kontakte

Impressum

Grußwort

Liebe Leser,

Milbertshofen ist ein facettenreicher Stadtteil, der von vielen Faktoren beeinflusst wird. Aus einer kleinen mittelalterlichen Schwaige wurde ein Teil Münchens, in dem eine große Zahl von Menschen lebt und arbeitet. Die Automobilindustrie und zunehmend besonders die Forschung in diesem Bereich sind prägend. Man hört auf der Straße viele Sprachen und begegnet unterschiedlichen Kulturen. Viele Vereine, Einrichtungen und Angebote richten sich an die Menschen.

In diese konkrete Situation hier vor Ort ist auch die Kirche hineingestellt, und das kirchliche Leben und Engagement lässt sich prägen von den Menschen und ihren Bedürfnissen. Dieser Pfarrbrief nimmt ein wenig das soziale Engagement im Pfarrverband Milbertshofen in den Blick und möchte sensibel machen für diesen besonderen Aspekt der kirchlichen Arbeit.

Der Stadtteil ist natürlich auch besonders durch seine beiden Kirchengebäude geprägt, die vor allem in den Sichtachsen der Milbertshofener bzw. der Keferloher Straße weithin sichtbar von der Existenz Gottes zeugen und damit auch dem christlichen Glauben hier im Viertel Lebensorte geben. Deshalb ist es auch eine besondere Freude, dass St. Lantpert im September 60-jähriges Bestehen feiern darf.

Nicht zuletzt ist aber natürlich jeder von uns, der hier lebt und sich engagiert, prägend für das ganze Miteinander in Milbertshofen. Da hat dann auch der christliche Glaube Auswirkungen, der nie nur privat ist, sondern Leben und Handeln der Menschen beeinflusst.

Milbertshofen ist ein liebenswerter Lebensraum, und jeder von uns ist darin wertvoll und einzigartig. Ich bin dankbar, mich daran beteiligen zu dürfen.

Ihr Kaplan Johannes Kappauf

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Vorstellung: Gemeindereferentin Cäzilie Schwaiger

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Grüß Gott,

ich bin seit dem 15. Januar 2018 die neue Gemeindereferentin in Ihrem Seelsorgeteam. Ich heiße ­Cäzilie Schwaiger und bin in Brannenburg, Landkreis Rosenheim geboren.

Nach meinen Ausbildungen zur Verkäuferin, Krankenpflegehelferin und Meisterin der Hauswirtschaft sowie den dazugehörigen Berufserfahrungen, u.a. in der Sozialstation, im Pfarrhaushalt, als Betriebshelferin, Sennerin sowie ehrenamtlichem kirchlichen Engagement, entschied ich mich 2010, das Fachabitur nachzuholen und im Oktober 2010 nach Eichstätt zu gehen, um Religionspädagogik zu studieren.

Nach dem Studium wies mir die Ausbildungsleitung die Stadtteilkirche „Rosenheim-Am Wasen“ zu. Nach der Assistenzzeit blieb ich noch ein weiteres Jahr und vier Monate, bis ich zu Ihnen in den Pfarrverband wechselte.

Durch die vielen Stationen in meinem Leben zieht sich ein roter Faden. Der rote Faden ist die Sehnsucht, Gott in meinem Leben und in meinem Umfeld Wirklichkeit werden zu lassen. Für mich persönlich ist der Glaube der „Mehr-Wert des Lebens“, und diesen „Mehr-Wert“ zu suchen und für sich zu entdecken, will ich auch anderen Menschen ermöglichen. Glaube entfaltet sich durch Begegnung, und ich freue mich, dass ich mit Ihnen eine Zeit unterwegs sein kann. Eine Zeit, um den „Mehr-Wert des Lebens“ gemeinsam mit Ihnen zu entdecken und zu erfahren.

Ihre Cäzilie Schwaiger

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Vorstellung: Verwaltungsrat Bernhard Fürst

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Liebe Pfarrgemeinde,

ein herzliches Grüß Gott.

Mein Name ist Bernhard Fürst. Seit Mitte Februar bin ich in der neuen Position des Verwaltungsleiters hier im Pfarrverband Milbertshofen und im benachbarten Pfarrverband „Am Luitpoldpark“ tätig.

Ich bin verheiratet und Vater von drei inzwischen schon fast erwachsenen Töchtern. Wir wohnen im Osten Münchens. Von der Ausbildung her bin ich Diplom-Betriebswirt und war zuvor für ein größeres Industrieunternehmen in verschiedenen Einsatzstationen im In- und Ausland tätig. In der Freizeit bin ich gern ‚draußen‘. Ich mag Berge, Seen und das Meer und bin bei Gelegenheit dort gern mit Mountainbike, Motorrad oder zu Fuß unterwegs.

Meine Hauptaufgabe liegt in der Entlastung und Unterstützung der Pfarrverbands-Leitungen in den verwaltungstechnischen Bereichen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Personal, Haushalt und Finanzen, Kirchenverwaltung und Bauangelegenheiten.

Die Unterstützung in diesen Feldern sollte den Pfarrern zukünftig wieder etwas mehr Zeit für die eigentlichen pastoralen Aufgaben ermöglichen.

Mir ist bewusst, dass ich als „Neuer“ in ein bestehendes Gefüge komme. Jede Pfarrei ist geprägt durch ihre Geschichte, ihre Traditionen und die Menschen, die dort leben und sich auf vielfältige Weise einbringen. Deshalb ist es mir zunächst erstmal wichtig, in der Begegnung mit Ihnen zuzuhören und zuzuschauen, um mir ein eigenes Bild davon machen zu können, was war, was ist, und wo ich zukünftig am besten mitgestalten und unterstützen kann.

Ich bin für den Pfarrverband Milbertshofen jeweils am Dienstag und am Freitag tätig; im Pfarrbüro persönlich am besten erreichbar am Dienstag in St. Georg.

Ich freue mich auf die Aufgabe und die Begegnungen mit Ihnen.

Herzliche Grüße

Bernhard Fürst

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60 Jahre St. Lantpert

„Wie? Ist das 50-jährige schon wieder so lange her?“ So werden manche von Ihnen fragen. Damals wurde eine Woche lang gefeiert und eine sehr schöne und informative Sonderausgabe des Pfarrbriefs herausgegeben!

Andere von Ihnen sind erst in der Zwischenzeit zugezogen und hatten bisher wohl kaum Anlass, sich mit der Geschichte der Pfarrei zu befassen – oder sie waren damals noch zu jung dazu. Für Sie alle und natürlich auch für die Leser aus St. Georg möchte ich das erste halbe Jahrhundert der Pfarrei in ein paar Schlaglichtern darstellen:

Die jüngste Vergangenheit, die Jahre 2008–2018

Nach dem Pfarrheimneubau stand die Innenrenovierung der Kirche an – die Gottesdienste wurden fast ein Jahr lang im Pfarrsaal gefeiert, bis wir 2010 die Kirche zurück bekamen; frisch und neu sah alles aus. So hätte es erst mal weitergehen können.

Aber bald war die Gemeinde gezwungen, sich mit neuen Entwicklungen zu befassen: Überall in der Diözese wurden Pfarreien zu Pfarrverbänden zusammengeschlossen, und es wurde deutlich, dass St. Lantpert nach dem Ruhestandseintritt von Pfr. Spielberger im Jahr 2012 ebenfalls keine Einzelpfarrei mehr bleiben würde.

Die verantwortlichen Gremien (Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung) von St. Lantpert und St. Georg waren übereinstimmend dafür, dass – „wenn‘s halt sein muss“ – eben diese beiden Pfarreien gemeinsam einen Pfarrverband (PV) bilden sollten. Der Name „PV Milbertshofen“ war schnell gefunden. Die Entscheidung des Erzbischöflichen Ordinariats, dass St. Georg nun „Sitz“ (also verwaltungsmäßiger Hauptort) des Pfarrverbandes sein würde, rief allerdings bei vielen Lantpertern eine Befürchtung hervor: Würde ihre Gemeinde nach 55 Jahren der Selbständigkeit nun effektiv wieder der früheren Mutterpfarrei angegliedert werden? Zusätzlich stand in beiden Gemeinden auch ein Pfarrerwechsel an, was für Pfarreien nie ganz einfach ist!

Nach manchen Anfangsschwierigkeiten des Pfarrverbands ist aber inzwischen eine gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit daraus geworden mit einem gemeinsamen Seelsorgeteam unter Leitung von Pfr. Rolf Merkle, mit einem gemeinsamen Pfarrbrief schon seit 2012, mit PV-Wallfahrten, PV-Fasching usw. In den letzten Jahren sind verschiedene soziale Initiativen entstanden, die nicht nur von einer einzelnen Pfarrei, sondern im ganzen PV weiterentwickelt werden.

Auch die Ökumene, die in St. Lantpert bis zu Pfr. Graßls Zeiten zurückreicht, ist weiterhin lebendig: An Pfarrfronleichnam ist die Dankeskirche in die Feier des katholischen Pfarrverbands mit einbezogen. Auch viele andere Gottesdienste und Veranstaltungen im Lauf des Jahres werden von allen drei Pfarreien zusammen getragen; neu entstanden ist z. B. ein ökumenischer Gesprächskreis.

Im Lauf der letzten Jahre sind St. Georg und St. Lantpert immer mehr zusammengewachsen, sie sind nicht mehr nur Nachbarpfarreien wie früher. So ist auch geplant, dass die im Februar neu gewählten Pfarrgemeinderäte beider Pfarreien überwiegend gemeinsam arbeiten werden. Aber nach wie vor wird St. Lantpert natürlich auch ein Eigenleben pflegen – überall dort, wo eine Zusammenlegung keinen Vorteil bringen würde.

60 Jahre St. Lantpert: Vieles hat sich im Lauf dieser Zeit geändert und wird sich immer wieder ändern. Gefeiert wird das Jubiläum auf jeden Fall – vielleicht beim Pfarrfest, bestimmt am Patrozinium im September. Wie die Feierlichkeiten aussehen werden, hängt vom neuen Pfarrgemeinderat ab: ob Weißwurstfrühstück, Taizé-Gebet, Kir­chenkonzert oder ganz andere Ideen – wir hoffen, Sie kommen und feiern mit uns!

Monika Hausmanninger-Förster

 

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Gemeinsam sind wir stark
die erste gemeinsame Wahlperiode der Räte

Einleitung

Im Januar 2018 haben sich die beiden Pfarrgemeinderäte von St. Georg und St. Lantpert zu einem Besinnungstag in Freising versammelt. Für diesen Anlass hat Pfr. Merkle uns die Freude gemacht, einen Rückblick auf die vergangenen vier Jahre zusammenzustellen anhand der Sitzungsprotokolle der hinter uns liegenden Wahlperiode. Die wichtigsten Punkte sollen hier noch einmal aufgegriffen werden.

2014

Als am 16. Februar 2014 die Pfarrgemeinderatswahl stattfand, war das für viele – wenn nicht alle – der gewählten Kandidaten Neuland. Neuland natürlich für die Neumitglieder im Pfarrgemeinderat, die besonders in St. Lantpert einen großen Anteil hatten, Neuland aber auch für alle anderen, da sich nach der Wahl zum ersten Mal ein gemeinsamer Pfarrverbandsrat aus beiden Pfarrgemeinden konstituierte. In diesem Kontext mussten wir dann auch überhaupt erst einmal klären, welches Gremium denn in Zukunft für welche Dinge zuständig sein sollte.

Leiten sollte uns für die kommenden Jahre die Vision, die ein Mitglied des Pfarrgemeinderats St. Georg so umschrieb: „Mehr soziale Schwerpunkte setzen.“ Bevor dieses Motto jedoch seine Tragweite entfalten konnte, stand das Jahr 2014 erst noch im Zeichen neuer Gemeinsamkeiten, darunter der Start des neuen Gesangbuchs zu Pfingsten, die erste gemeinsame Teilnahme an der Stadt-Fronleichnamsprozession oder die gemeinsame Wallfahrt des Pfarrverbands nach Rom im Herbst.

Doch spätestens zum Jahresende 2014 hin stellte sich heraus, dass wir gerade im sozialen Bereich nicht nur durch die wachsende Zahl an Flüchtlingen vor großen Herausforderungen stehen sollten. Mit der Bayernkaserne liegt ja die große Erstaufnahmeeinrichtung in München auf dem Gebiet unseres Dekanats und damit in direkter Reichweite des Pfarrverbands. So haben wir im Herbst 2014 zum ersten Mal Sachspenden und v.a. Bibeln für die Flüchtlinge gesammelt. Gleichzeitig konkretisierte sich das Projekt der Sozialpaten, getrieben von Marion Klein.

2015

Zu Jahresbeginn 2015 lief dann die erste Werbungsaktion für die Sozialpaten, die auch direkt eine hohe Erfolgsquote verzeichnen konnte. In der Bayernkaserne engagierten sich Mitglieder des Pfarrverbands in der Kleiderkammer beim Sortieren und Verteilen von Kleidung.

Der Pfarrverbandsrat traf sich im Januar zu einem Besinnungswochenende in Freising, bei dem wir uns unter der Leitung von Otto Neubauer mit der Enzyklika „Evangelii gaudium“ von Papst Franziskus auseinandersetzten und Ideen erarbeiteten, wie sich in unserem Pfarrverband Mission umsetzen lässt, wie wir an die Ränder gehen können. Eine dieser Ideen war die Ausrichtung von Mittagessen für Flüchtlinge in der Bayernkaserne, die in der Folge auch mehrfach, zuerst in St. Georg, später in St. Lantpert, stattfanden und sich jedes Mal großer Beliebtheit erfreuten.

Im gleichen Jahr startete auch der ökumenische Gesprächskreis zusammen mit der Dankeskirche schon mit Blick auf das kommende Reformationsgedenkjahr. Im Pfarrverband verständigten sich die Pfarrgemeinderäte darauf, die Gottesdienstordnung beider Pfarreien in Zukunft zu integrieren, um dem wachsenden Interesse für die Veranstaltungen der jeweils anderen Pfarrgemeinde Rechnung zu tragen.

Im Sommer mussten wir Pfr. Brennecke in den Münchner Osten und Frau Kammel in ein Sabbatjahr verabschieden. Nur wenig später konnten wir aber mit Kaplan Johannes Kappauf und Frau Gansemer zwei engagierte neue Mitglieder in unserem Seelsorgeteam begrüßen, die wir seither sehr zu schätzen gelernt haben.

Im Herbst fand zum ersten Mal wieder eine Bergmesse statt auf der Hochries, Teilnehmer frösteln wohl noch bis heute bei der Erinnerung…

2016

Zu Beginn des Jahres 2016, das von Papst Franziskus zum Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen wurde, erfuhren wir, dass die Stadt München an der Rathenaustraße sowie an der Neuherbergstraße zwei Sammelunterkünfte für Flüchtlinge eröffnen würde, so dass sich für uns die Frage stellte, auf welche Weise wir uns hier sinnvoll einbringen könnten. So entstand die Idee, für die Neuherbergstraße einen Helferkreis zu gründen, der sich dann im April formierte.

So schnell der Pfarrverband hier reagierte, mit der Geschwindigkeit politischer Neuausrichtungen konnten wir nicht ganz mithalten: Im Sommer des gleichen Jahres wurde die eben erst eröffnete Einrichtung an der Neuherbergstraße bereits wieder geschlossen. Zum ersten Mal haben wir Flüchtlinge aus der Bayernkaserne in St. Lantpert zum Pfarrfest eingeladen. Speziell beim Kickerturnier machten sie gar keine schlechte Figur…

Im April mussten wir leider umzugsbedingt mit Matthias Ahrendt den Vorsitzenden unseres Pfarrverbandsrats verabschieden; glücklicherweise konnten wir mit Stefan Benesch einen ebenso umsichtigen wie sympathischen Nachfolger gewinnen. Im Juni des Jahres fand der evangelische Kirchentag München-Nord statt, auch unter Beteiligung von St. Georg, und einen Monat später wurden 70 Jugendliche aus dem Pfarrverband gefirmt. Einige Jugendliche aus dem Pfarrverband reisten am Ende des Monats zum Weltjugendtag mit Papst Franziskus nach Krakau.

Im Herbst des Jahres 2016 mussten wir Frau Eugenia Vesely nach dem Abschluss ihrer Ausbildung verabschieden. Ihre Nachfolgerin Frau Priska Machuzhak-Loepfe ist erfreulicherweise bis heute bei uns.

Für die Pfarrgemeinderäte stand das Jahr zu einem großen Teil im Zeichen der Vorbereitung der Visitation des Pfarrverbands durch Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg im Oktober, für die die Ministranten aus St. Lantpert sogar extra ein sehenswertes Video über den Pfarrverband produzierten.

Ebenfalls im Herbst fand die Fratello-Wallfahrt für Menschen in prekären Lebensverhältnissen nach Rom mit Audienz bei Papst Franziskus statt, an der 27 Menschen aus dem Pfarrverband teilnahmen. Am Heiligen Abend fand zum ersten Mal das gemeinsame Abendessen unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ in St. Georg statt unter reger Beteiligung von 25 Gästen.

2017

Nach langer Wartezeit konnte im Jahr 2017 endlich das renovierte Pfarrhaus von St. Georg bezogen werden. Für die Gemeindemitglieder gab es zum Pfarrfronleichnam einen Tag der offenen Tür, um die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen.

Im Mai beteiligte sich der Pfarrverband an der zentralen Feier mit Prozession und Festgottesdienst auf dem Marienplatz zur Maria Patrona Bavariae. Mitten im Sommer bot sich dann die Gelegenheit, das Gemeindeleben im Pfarrverband beim Stadtteilfest im Petuelpark zu präsentieren.

Zum Welttag der Armen im November folgten fast 70 Gäste der Einladung zum gemeinsamen Gottesdienst und Essen in St. Lantpert. Etwas weniger, aber deswegen nicht weniger begeisterte Teilnehmer fand die Wallfahrt ins Heilige Land mit Pfr. Merkle.

Nach dem großen Erfolg der ersten Auflage finden seit 2017 zwei Ehevorbereitungskurse im Pfarrverband statt sowie ein Tauf- und Firmvorbereitungskurs für Erwachsene.

Im Namen aller Mitglieder in den Pfarrgemeinderäten möchte ich mich für die enorme Unterstützung und das Vertrauen bedanken, das uns durch die gesamte Wahlperiode hindurch begleitet hat. Ohne die vielfältige und tatkräftige Unterstützung so vieler Menschen wären die zahlreichen Veranstaltungen nicht möglich gewesen. Den neu gewählten Gremien wünschen wir die gleiche Freude an der gemeinsamen Arbeit.

Dr. Johannes Engel

 

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Sozialraumanalyse Milbertshofen

Das Erzbischöfliche Ordinariat München erarbeitet für alle Seelsorgeräume eine Sozialraumanalyse, in der viele statistische Daten zusammenfließen und die Informationen über den jeweiligen Pfarrverband beziehungsweise die einzelnen Pfarreien liefert. Einerseits werden kirchliche Statistiken wie Katholikenzahl, Zahl der Gottesdienstteilnehmer oder auch die Anzahl von Taufen und Beerdigungen aufgeführt. Andererseits sind auch verfügbare Daten zur Arbeitslosigkeit, Armutsrisiko, Altersstruktur und vieles mehr ausgewertet.

Für das Jahr 2016 ergeben sich folgende interessante Fakten:

Unser Stadtteil ragt gerade im Blick auf die Arbeitslosenquote und den Wert der Armutsgefährdung deutlich heraus. Die Arbeitslosenzahlen stammen nicht aus Daten der Agentur für Arbeit, sondern sind statistische Zahlen, die sich auf andere Erhebungen stützen. Hier ragt das Gemeindegebiet St. Georg mit 5,7% deutlich hervor. In St. Lantpert finden wir einen Wert von 3,6%, in der Seelsorgeregion München sogar nur 2,3%.

Eine ähnliche Abstufung finden wir beim Wert der Armutsgefährdung: 20,4% in St. Georg, 18,2% in St. Lantpert und 14,9% in der Seelsorgeregion.

Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60% des Medianäquivalenzeinkommens bezieht. So muss man festhalten, dass ungefähr jeder fünfte Bewohner Milbertshofens gefährdet ist, in Armut abzurutschen oder bereits davon betroffen ist. Bedenkt man zu dem, dass München relativ hohe Lebenshaltungskosten aufweist, zeugen diese Zahlen von einer deutlichen Benachteiligung vieler Menschen.

Dieser Tatsache kann und will sich der Pfarrverband Milbertshofen nicht entziehen. Die aufgeführten Zahlen weisen deutlich darauf hin, in welchen Bereichen sich die Sendung Jesu Christi in der konkreten Arbeit vor Ort umsetzen lässt. Den Menschen nahe zu sein, die am Rand stehen, muss ein Hauptanliegen aller Christen vor Ort sein.

Natürlich, kein Mensch entspricht einfach einer Statistik, und auch in der Seelsorge wird niemand in Schubladen eingeordnet. Aber solche deutlichen Zahlen sollten uns aufmerksam machen auf die konkrete Not vieler Menschen in unserer Umgebung. Die Betrachtung solcher Statistiken ist ein Instrument, um die eigene Arbeit und das Engagement zu reflektieren.

Gleichzeitig befreit die Auswertung unpersönlicher Daten niemals davon, den konkreten Menschen vor Ort zu begegnen und durch das Stadtviertel mit offenen Augen und Herzen unterwegs zu sein. Dafür sind wir mit den hauptamtlichen und besonders auch mit den vielen ehrenamtlich Engagierten im Pfarrverband aktiv.

Johannes Kappauf

 

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Eilt

Hausaufgabenbetreuung: Letzter Aufruf zur Mitarbeit

In unseren beiden Schulsprengeln (Bad-Soden-Schule und Torquato-Tasso Schule) gibt es Grundschulkinder, die eine intensivere Betreuung bei ihrer Erledigung der Hausaufgaben benötigen.

In den letzten Jahren ist es uns gelungen, an drei Tagen in der Woche bis zu zehn Grundschulkindern bei Schwierigkeiten mit Mathematik und dem Beherrschen der deutschen Sprache zu helfen.

Dazu steht ein erprobtes Team von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern bereit. Leider scheidet ein Betreuer am Ende des Schuljahres aus. Daher benötigen wir dringend weitere Unterstützung, um die Betreuung an drei Tagen aufrecht zu erhalten.

Wir freuen uns auf Sie, wenn Sie - dienstags, mittwochs oder donnerstags - zwei Stunden pro Woche mit Grundschulkindern arbeiten wollen.

In den Ferien und im Monat Juli findet keine Hausaufgabenbetreuung statt.

Gerne können Sie uns bei einer Probebetreuung im Pfarrheim von St. Lantpert kennenlernen; besondere Kenntnisse sind nicht erforderlich.

Bitte wenden Sie sich an unsere Ansprechpartnerin im Pfarrbüro:

Frau Monika Hausmanniger-Förster
Tel. (089) 358 119 10

Glückliche Kinderaugen – wenn die verflixten Aufgaben wieder mal erledigt sind - und ein „Vergelt‘s Gott“ danken es Ihnen.

Kurt-Rainer Stehr

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Babysachen für die Erstaufnahme für Flüchtlinge

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Seit Anfang 2017 gibt es in der Erstaufnahme Funkkaserne am Frankfurter Ring das Projekt „Mütterberatung“, welches vorher in der Bayernkaserne angesiedelt war. Wir bieten hier als Ehrenamtliche der Inneren Mission München geflüchteten Schwangeren und Familien mit Neugeborenen Hilfe und Unterstützung an, denn jedes Baby verdient einen guten Start ins Leben.

Neben der Beratung zu wichtigen Themen, wie z.B. dem deutschen Gesundheitswesen, Säuglingspflege und Ernährung geben wir auch Erstlingspakete mit Babykleidung aus, um sicherzustellen, dass „unsere“ Babys mit dem Nötigsten versorgt sind.

Das Angebot ist auch für Frauen aus anderen Unterkünften offen. Es wird niemand abgewiesen, der Hilfe braucht. Typisch für eine Erstaufnahmeeinrichtung ist der ständige Wechsel der Bewohnerschaft. Uns besuchen laufend neu angekommene Schwangere. Der Geburtstermin steht oft kurz bevor und eine schnelle und unbürokratische Hilfe ist gefragt.

Dementsprechend groß ist der Bedarf an Babykleidung bis maximal Gr. 68 und sonstiger Babyausstattung. Wir sind immer dankbar für Sammel­aktionen, die uns die ehrenamtliche Arbeit enorm erleichtern.

Wir freuen uns sehr über die Unterstützung aus Ihrer Pfarrei und möchten uns bei allen Spendern dafür sehr herzlich bedanken!

Margit Merkle

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Das ist unsere Mit-Ehrenamtliche Frau Kipp, die sich immer über Spendenlieferungen freut, diese mit Begeisterung sortiert und liebevolle Erstlingspakete daraus packt.

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40 Jahre gelebte Nächstenliebe: Dank an Herrn Karl Schmidmayr

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Karl Schmidmayr mit der Gemeindereferentin Gerlinde ­Fickinger und Pfarrer Rolf Merkle am 21. Oktober 2017

 

In unserem Gottesdienst mit Krankensalbung am 21. Oktober 2017 wurde Herr Karl Schmidmayr vom Sozialkreis St. Georg verabschiedet. 40 Jahre lang hat er den Sozialkreis und den Besuchsdienst in der Pfarrgemeinde St. Georg geleitet.

Sein Name ist untrennbar mit der Gründung und der sozialen Arbeit dieser zwei Kreise verbunden. Mit seiner ruhigen, besonnenen und bescheidenen Art hat er vier Jahrzehnte lang diese Kreise geprägt. Dabei hat er seine persönliche Sendung: „Im Umfeld christlich handeln“ (Pfarrbrief Weihnachten 2016, S.10) immer beispielhaft gelebt. Die Barmherzigkeit Gottes den Menschen zu künden sah er als Auftrag. Für mich persönlich ist er das Gesicht unseres Sozialkreises und Besuchsdienstes und ein Vorbild gelebten Glaubens.

Wie vielen Menschen aus der Gemeinde hat er wohl im Laufe dieser Zeit Freude bereitet mit einem Gespräch, einem guten Wort, einem Anruf, einem Blumengruß. Er hat viele Kranke aus St. Georg zum Gottesdienst mit dem Auto gebracht. Und, wenn es nötig war, die Einkäufe für sie erledigt. Unzählige Senioren und Jubilare hat er in diesen 40 Jahren zum Geburtstag oder zu Weihnachten und Ostern besucht.

In dieser Zeit hat Herr Schmidmayr den alljährlichen Krankentag organisiert. Es wird dabei zum Gottesdienst mit Krankensalbung eingeladen. Dies ist mit sehr viel Arbeit und Planung verbunden. Alle Eingeladenen müssen angerufen werden, damit der Sozialkreis weiß, wie viele Teilnehmer zu erwarten sind. Es muss geklärt werden, wer selber kommen kann und wer abgeholt werden muss. Auch für das Beisammensein bei Kaffee und Kuchen oder Würstchen mit Brezen im Anschluss an den Gottesdienst muss gesorgt werden. Ca. 5060 Menschen aus St. Georg und seit Gründung des Pfarrverbandes auch einige aus St. Lantpert kommen an diesem Tag in die Georgskirche und erleben einen berührenden, zu Herzen gehenden Gottesdienst mit Krankensalbung.

Viele Fahrten mit Kranken und gebrechlichen Menschen hat Herr Schmidmayr im Laufe dieser 40 Jahre geplant und mit dem Sozialkreis begleitet. Ich erinnere mich an diese Fahrten noch ganz gut, vor allem auch an den besonderen Bus mit Hebevorichtung, damit alle Rollstuhlfahrer mitkommen konnten.

Auch die Krankenmaiandacht soll hier nicht unerwähnt bleiben. Ähnlich wie der Krankentag wurde auch diese besondere Maiandacht vom Sozialkreis unter der Leitung von Herrn Schmidmayr organisiert und fand immer an einem Samstag Nachmittag im Mai in St. Georg statt. Natürlich gab es im Anschluss an die Andacht ein gemütliches Beisammensein im Pfarrsaal, mit der Möglichkeit, mit den Mitgliedern des Sozialkreises oder des Seelsorgeteams ins Gespräch zu kommen.

Eine weitere wichtige Aufgabe war das Vorbereiten der Päckchen für die Kranken und Hochbetagten vor Weihnachten und Ostern. Herr Schmidmayr hat sich stets Gedanken darüber gemacht, was wir den Menschen schenken wollen und hat Wochen damit verbracht, alles einzukaufen und zu bestellen, was für die Päckchen gebraucht wurde. Es war ihm auch wichtig, dass die fertigen Päckchen jedes Mal vom Herrn Pfarrer oder dem Herrn Kaplan gesegnet wurden. Vor Ostern kam immer ein Palmbuschen mit hinein, vor Weihnachten ein Tannenzweig mit einem Stern. Viele dieser Päckchen hat er selbst ausgetragen und so den Menschen den weihnachtlichen oder österlichen Segen ins Haus gebracht.

Sein Privatleben hat Herr Karl Schmidmayr die letzten 40 Jahre immer um die beiden Kreise herum geplant. Kein Urlaub, wenn ein Termin für den Sozialkreis oder Besuchsdienst festgelegt war.

Die gemeinsamen Besinnungswochenenden möchte ich hier noch erwähnen. Die guten Gespräche werden uns allen im Sozialkreis und Besuchsdienst in Erinnerung bleiben.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass Herr Karl Schmidmayr weiterhin den Besuchsdienst leitet und uns mit seiner Erfahrung, seinem Engagement und seiner Hilfe zur Seite stehen wird.

Lieber Karl, sehr geehrter Herr Schmidmayr, am Schluss dieses Artikels möchte ich im Namen der Gemeinde St. Georg Dir und Deiner Familie Gottes reichen Segen wünschen und nochmal von Herzen Danke und Vergelt`s Gott sagen!

Gerlinde Fickinger

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33. Sonntag im Jahreskreis: Welttag der Armen
Eine Initiative des Papstes

Im November 2016 lud Papst Franziskus viele Menschen, die am Rande stehen und in prekären Lebenssituationen sind, zu einer Wallfahrt nach Rom ein. Diese Initiative nannte sich Fratello – Bruder. Alle Menschen sind Schwestern und Brüder Jesu Christi und er ist besonders den Armen und Ausgeschlossenen als Bruder nahe. Viele Menschen folgten dem Ruf nach Rom – so auch eine Gruppe aus Milbertshofen. Papst Franziskus entschied, dass die Kirche in Zukunft den 33. Sonntag im Jahreskreis als Welttag der Armen begehen soll.

Natürlich wollten wir das auch im Pfarrverband Milbertshofen aufgreifen und damit an die Fratello-Wallfahrt erinnern und auch neue Menschen ansprechen. So wurde am 19. November 2017 der Sonntagsgottesdienst in St. Lantpert unter das Thema des Welttags gestellt und im Anschluss ein Mittagessen mit Kaffee und Kuchen vorbereitet.

Eingeladen wurden viele Menschen über unsere Netzwerke, aus der Fratello-Wallfahrts-Gruppe, dem Männerwohnheim in der Knorrstraße, der Stiftung Pfennigparade, über die evangelische Dankeskirche und andere Kontakte. Außerdem waren neben weiteren Ehrenamtlichen acht jugendliche Firmbewerber dabei, die im Rahmen ihres caritativen Firmprojekts halfen. Nicht zuletzt kamen auch weitere Gemeindemitglieder nach dem Gottesdienst mit dazu und die Flötenkinder bereicherten den Nachmittag.

Innerhalb der Predigt gab Frau Janscha aus dem Männerwohnheim ein Zeugnis über ihre Arbeit. Die Fürbitten wurden von einer Ehrenamtlichen aus dem Sozialpatenprojekt vorbereitet und von Firmlingen, Ehrenamtlichen und einem syrischen Flüchtling vorgetragen. Zum gemeinsamen Essen fanden sich dann ca. 80 Personen im Pfarrsaal ein. Unsere Gäste wurden nicht nur bedient, sondern es ergaben sich viele schöne Begegnungen und Gespräche.

Wir freuen uns schon auf das nächste Fest am 18. November 2018!

Johannes Kappauf

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Am 19. November 2017 am „Welttag der Armen“ beim Mittagessen im Pfarrsaal von St. Lantpert

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Verabschiedung von Fr. Eva Kirner in den Ruhestand

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Eva Kirner

Ende 2017 war es soweit – nach mehr als 22 Jahren emsiger Tätigkeit rund um Pfarrheim, Pfarrhaus und Kirche von St. Georg durfte Fr. Eva Kirner am 1. Januar dieses Jahres ihren wohlverdienten Ruhestand antreten. Seit dem 15. September 1995 kümmerte sie sich umsichtig und mit großem Einsatz um die Sauberkeit in der Kirche und in den pfarreilich genutzten Räumen sowie um den Blumenschmuck in der Kirche, die Küchenorganisation im Pfarrheim, die Getränke und die Vermietungen.

Im Pfarrgottesdienst am 17. Dezember und mit einem anschließenden Stehempfang wurde sie offiziell verabschiedet. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich bei ihr für alle Unterstützung in dieser langen Zeit zu bedanken. Ihre Nachfolge hat ab 1. Januar Fr. Radmila Svalina angetreten, die Ehefrau unseres Mesners in St. Georg.

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Radmila ­Svalina

Wir wünschen Frau Kirner für ihren Ruhestand Gesundheit und Gottes Segen sowie ihrer Nachfolgerin Fr. Svalina einen guten Einstand an ihrem neuen Arbeitsplatz!

Im Namen der Kirchenstiftung St. Georg
sowie des Haushalts- und Personalausschusses

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Frau Eva Kirner bei ihrer Verabschiedung in St. Georg am 17. Dezember, hier durch den PGR-Vorsitzenden Philipp Stürminger.

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Bundesweite Eröffnung der Misereor/BDKJ Jugendaktion 2018

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Jedes Jahr eröffnet das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR seine große Fastenaktion in einer anderen Diözese. Dieses Jahr bei uns im Erzbistum München und Freising. Zusammen mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) wurde die Jugendaktion 2018 am 17. Februar in den Räumen der Pfarrei St. Lantpert präsentiert. Basta! Wasser ist Menschenrecht! lautet das diesjährige Motto und weist darauf hin, wie wertvoll sauberes Trinkwasser und wie wenig selbstverständlich dies für Millionen von Menschen ist.

Am Nachmittag fanden im Pfarrheim mehrere Workshops statt. Dort ging es zum einem allgemein um die Ressource Wasser, andererseits um die konkrete Situation in Indien. Auch stellten junge Erwachsene die Arbeit des Freiwilligendienstes des Hilfswerkes MISEREOR vor, mit dem sie selbst eine Zeit im Ausland verbrachten.

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P. Frederick D‘Souza, Geschäftsführer der Caritas Indien bedankt sich bei der deutschen Kirche und den Gläubigen für ihre besondere Großzügigkeit.

Um 18 Uhr wurde gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Die Kirche St. Lantpert war in buntes Licht getaucht. Die Band The Circle‘s End aus Neufahrn steuerte die Musik dabei. Der Diözesanjugendpfarrer Richard Greul stand der Hl. Messe vor, eingerahmt von BDKJ-Bundespräses Dirk Bingener, Kaplan Johannes Kappauf und Pater Frederick D’Souza, Geschäftsführer der Caritas Indien. Dieser dankte in seiner Predigt besonders der deutschen Kirche und den Gläubigen, die besonders großzügig gegenüber den Glaubensgeschwistern in Indien seien. Gott habe die Welt gut geschaffen, wie in der Lesung aus dem Buch Genesis zu hören war. Doch die Sünde des Menschen sei es, sich aus der Gemeinschaft mit Gott und mit der Natur immer wieder zu verabschieden. Er wies darauf hin, dass daraus viele Probleme in Indien und weltweit resultierten. Nicht nur sauberes Trinkwasser, sondern auch Ernährung, Bildung oder die Gesundheitsversorgung seien für viele Menschen nicht gesichert. Dabei sei es leicht, auf andere zu zeigen und die Schuld daran abzuschieben. Aber jeder habe selbst Verantwortung und Möglichkeiten diese Situation zu ändern. Nicht nur Spenden, sondern auch der bewusste Konsum und das eigene Engagement würden die Welt besser machen.

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Nach einem indischen Abendessen, zu dem alle eingeladen waren, begrüßten BDKJ-Bundespräses Dirk Bingener und MISEREOR-Geschäftsführer Thomas Antkowiak die Teilnehmenden der Eröffnung und machten noch einmal deutlich, dass es auch für junge Menschen wichtig ist, sich einzumischen, um die Welt ein Stückchen zum Besseren zu verändern. Der Abend klang mit Party und Konzert der Münchner Band Impala Ray aus.

Am nächsten Morgen fand die Eröffnung der MISEREOR-Fastenaktion durch Reinhard Kardinal Marx im Liebfrauendom statt.

Johannes Kappauf

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Die Band The Circle‘s End aus Neufahrn im Pfarrsaal bei der Party (Foto Misereor/Frielinghausen)

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Akolythenbeauftragung in St. Georg

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Am 21.01.2018, dem 3. Sonntag im Jahreskreis, wurden vier Seminaristen durch Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg in der Milbertshofener Pfarrkirche St. Georg mit dem Akolythendienst beauftragt.

Beauftragt wurden

Sie werden künftig als außerordentliche Spender der Eucharistie, beim Austeilen der Krankenkommunion sowie bei der Eucharistischen Anbetung zum Einsatz kommen und übernehmen so auf ihrem Weg zum Priestertum weitere Verantwortung.

Mit einem geistlichen Besinnungstag im Benediktinerkloster Scheyern unter Anleitung von Spiritual Dr. Andreas Schmidt und einer liturgischen Vorbereitung mit Liturgikdozent Bernhard Stürber bereiteten sich die vier Kandidaten auf diese Beauftragung vor.

Am Vorabend machte sich die übrige Seminargemeinschaft in die Pfarrei St. Georg auf, um in Hauskreisen Familien der Gemeinde zu besuchen.

Das feierliche Pontifikalamt mit Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg wurde musikalisch vom Chor Senti Voces unter der Leitung von Philipp Maas gestaltet. Weihbischof zu Stolberg dankte den neuen Akolythen für ihren Dienst und ihren Weg der Nachfolge sowie den Eltern und Angehörigen für deren Unterstützung und Begleitung.

Nach einem Stehempfang im Pfarrsaal von St. Georg und einem festlichen Mittagessen im Priesterseminar klang der Tag aus.

Wir bedanken uns für die Gastfreundschaft der Pfarrei St. Georg, vor allem bei Pfarrer Rolf Merkle.

Gebet des Bischofs

„Gütiger Gott, durch deinen Sohn hast du der Kirche das Brot des Lebens und den Kelch des Heiles anvertraut. Wir bitten dich: Segne unsere Brüder, die zum Akolythendienst erwählt sind. Gib, dass sie sich ganz einsetzen, wenn sie ihren Dienst am Altar tun und wenn sie Leib und Blut Christi austeilen. Lass sie im Glauben und in der Liebe wachsen zum Aufbau deiner Kirche. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.“

Artikel und Fotos: Redaktion des Priesterseminars München aus dem Interne

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Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg mit den vier Akolythen

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Neuer „Geist“ in der Jugendstelle

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Griaß Gott beinanda!

Ich heiße Hubert Linder und bin seit 1. Oktober 2017 als Jugendseelsorger im Münchener Norden, an den beiden Jugendstellen Feldmoching und Freimann, tätig.

Nach meiner Weihe zum Ständigen Diakon im September 2012 war ich in St. Sebastian (Schwabing-West) und im späteren Pfarrverband Am Luitpoldpark eingesetzt. 2015 sollte ich dann schon mal ins Erzbischöfliche Jugendamt wechseln. Wegen personeller Engpässe wurde ich aber nach St. Peter/Paul (Trudering) und St. Florian/(Messestadt) versetzt. Meine Schwerpunkte in der pfarrlichen Seelsorge waren: Firmkatechese, Jugendseelsorge, Ministrantenarbeit und Schuldienst.

Diese Erfahrungen kann ich jetzt in den beiden Dekanaten gut einsetzen, um - gemeinsam mit meinen beiden Kolleginnen - die pfarrliche, wie auch verbandliche Jugendarbeit, zu fördern und zu unterstützen.

Hubert Linder
Jugendseelsorger, Kath. Jugendstellen Feldmoching und Freimann
Tel: 089 / 316056-715,
Mobil: 0176 / 40554440
hlinder@jugendstelle-freimann.de

Infos der Katholischen Jugendstelle Freimann

Angebote

Kontakt

Renate Bös, Jugendpflegerin
Hildegard-von-Bingen-Anger 3
80937 München
Tel. 089/316056710
www.jugendstelle-freimann.de
info@jugendstelle-freimann.de

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Firmung im Pfarrverband

Am 3. Februar 2018 wurden in St. Georg 44 Jugendliche und 2 Erwachsene von Abt Markus ­Eller OSB aus dem Kloster Scheyern gefirmt.

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Laura A., Klaudia B., Amelie B., Bojana B., Boris B., Theresa B., Markus C., ­Karlo C., Fabian C., Katja D., Emma-Lucia D., Aurelia F., Miriam F., ­Julia G., ­Luisa G., ­Lukas H., Julia H., Giuliana H., Melissa H., Elena K., Julia K., ­Katharina K., ­Vivien K., Kilian L., Gianluca L., Sandy M., Sophy M., Leonie N., ­Chiara N., ­Katharina O., Philip S., Anton S., David S., Michelle S., Jenny T., ­Pascal T., ­Leonard T., Tiziano T., Felix W., Luipold W., Lilly W., Nina W., ­Weronika W., ­Maurice Z., Marcel Z., Adriana Z.

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Diesseits und jenseits des Jordan –
Aufbruch ins neue Leben

Pilgerreise vom 27.10.–05.11.2017

Rückblick, Nachtreffen im Pfarrsaal St. Georg. Ich freue mich sehr darauf, die anderen Pilger wieder zu treffen. Fast alle sind gekommen. Die wenigsten von uns kannten sich vor dieser Reise.

Zusammengeschweißt haben uns die ersten Tage in der jordanischen Wüste. Das Wadi Rum, ein Weltnaturerbe. Unsere erste Unternehmung nach einer langen Anreisenacht: Unterwegs sein in der Wüste in Erinnerung an den alttestamentlichen Exodusweg des Volkes Israel. Auch für uns ein symbolischer Anfang: In getrennten Gruppen machen wir uns auf den Weg, ein Teil zu Fuß, einige auf Kamelen, die anderen in Jeeps. Uns alle erwarten atemberaubende von Wind und Sand geformte Felsformationen, braun, rot, goldene Wüstenfarben im Sonnenlicht, blauer Himmel. Das Auge kann sich nicht sattsehen.

Unterhalb eines Felsmassivs finden wir uns wieder zusammen. Von jetzt an geht es für den Rest der Reise gemeinsam weiter. Die Beduinen haben eine Lagerstätte vorbereitet. Wir essen und trinken, genießen die Atmosphäre, die Umgebung und die Gemeinschaft. Mit Jeeps fahren wir weiter durch diese betörende Landschaft zum Höhepunkt und Abschluss des Tages. Wir feiern Gottesdienst auf einer Anhöhe und erwarten den Sonnenuntergang.

Auch am zweiten Wüstentag bleiben wir Mose und dem Volk Israel auf der Spur. Beeindruckender Sonntagsgottesdienst auf einem Aussichtsplatz, von dem aus mit etwas Phantasie in der Ferne der Zug der Israeliten ins gelobte Land vorbeizieht. Wir schließen uns an und haben es in unserem Reisebus zum Glück wesentlich bequemer, aber auch wir folgen dem biblischen Exodusweg auf der Königs­straße nach Wadi Musa, wo einst Mose mit dem Wasser aus dem Felsen den Durst des Volkes löschte.

Einen Tag verbringen wir in Petra, der märchenhaften, geschichtsträchtigen, rosaroten Felsenstadt der Nabatäer, dem Karawanenvolk, das sich dort vor mehr als 2000 Jahren angesiedelt hatte und monumentale Fassadenbauwerke an und in den Felsenwänden hinterlassen hat.

Besonders beeindruckend ist der Weg zur alten Stadt durch den eindrucksvollen Siq, eine enge Schlucht mit 70 m hohen Felswänden, die sich plötzlich öffnet und den Blick freigibt auf das ‚Schatzhaus‘: 25 m breit und 40 m hoch, das imposanteste und meist fotografierte Bauwerk Petras, eine reich gegliederte Säulenfassade direkt aus dem Fels gehauen,. Man weiß nicht, ob es ein Tempel oder ein Grabmal war. Es gibt noch viele weitere An- und Aussichtspunkte auf dem weiteren Weg durch die Stadt im Fels. Der Tag ist zu kurz, um alles zu erfassen.

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Abend in der Wüste (28.10.2017)

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atemberaubende Felsformationen, mutige Pilger

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Hl. Messe in der Wüste (29.10.2017)

Frühmorgens am nächsten Tag brechen wir auf Richtung Norden. Kinder sind auf dem Weg zur Schule. Ein Projekt, das besonders von der jordanischen Königsfamilie gefördert wird, wie wir von Mohammed, unserem Reiseleiter erfahren. Er hat als junger Mann in Deutschland studiert. Geduldig beantwortet er all unsere Fragen und berichtet viel interessantes über Land und Leute.

Der Bus schlängelt sich in engen Serpentinen hinunter zum Toten Meer. Die Ohren fallen zu. Wir sind unter dem Meeresspiegel. Hier nehmen wir nun unsere biblische Spurensuche wieder auf und erreichen Bethanien am Ufer des Jordan, wo der Prophet Elia und Johannes der Täufer gewirkt haben.

Den Jordan hatte ich mir anders vorgestellt. Ein richtiger Fluss ist das nicht, eher ein mit Gräsern und Gestrüpp eingewachsener Rinnsal, braunes, lehmiges Wasser. Auf der anderen Seite liegt Israel, zum Greifen nah. Dort steigen einige Personen in weißen Gewändern in den Jordan, lassen sich untertauchen und erneuern wohl ihre Taufe, lautstark umrahmt von ihren Mitreisenden mit Jubelrufen und Gesängen. Auf unserer Seite geht es ruhiger und besinnlicher zu und führt zu einem weiteren Höhepunkt unserer Reise. Wir feiern hier am Jordanufer ganz in der Nähe der Taufstelle Jesu, am 500. Jahrestag der Reformation, einen ökumenischen Gottesdienst. Es gibt dafür wohl keinen würdigeren Ort.

Beseelt fahren wir weiter nach Norden und bereiten uns vor auf den Grenzübertritt bei Bet Shean. Wir verabschieden uns von Mohammed und werden in Israel von Erich begrüßt, einem gebürtigen Österreicher, der schon seit den 80er Jahren in einem Kibbuz am See Genezareth lebt. Auch er teilt mit uns sein reiches Wissen und seine Erfahrung über Land und Leute. Wir beziehen unsere Zimmer in einem Gästehaus im Kibbuz in En Gev und folgen von hier aus den Spuren Jesu mit Hilfe der Texte des Neuen Testaments.

In Galiläa, rund um den See befinden sich viele Orte, die für das Wirken Jesu eine wichtige Rolle spielen: Der Berg der Seligpreisungen, Tabgha, wo das Brotvermehrungswunder geschah; Kafarnaum, die Stadt in der Jesus gewirkt und in der Synagoge gepredigt hat. Im Museum von Ginosar befindet sich ein rund 2000 Jahre altes Fischerboot aus der Zeit Jesu. Ein Boot wie es Petrus und die Jünger benutzt haben könnten um hinaus zu fahren auf den See. Auch wir genießen eine Schifffahrt quer über den See zu einem Fischrestaurant, wo St. Petrus-Fisch als Delikatesse serviert wird, eine Fischart, die nur im See Genezareth gefangen wird, wohl schon seit den Zeiten, als Simon Petrus hier noch als Fischer sein tägliches Brot verdient hat.

Unser Weg führt uns weiter auf den Berg Tabor, den ‚Berg der Verklärung‘, wovon im Matthäusevangelium (Mt.17,1-6) berichtet wird. In Nazareth stehen wir vor dem Brunnen, an dem wahrscheinlich schon Maria Wasser geschöpft hat und besuchen die beeindruckende Verkündigungsbasilika über dem Haus Marias.

Wie Josef und Maria machen wir uns auf den Weg nach Bethlehem im heutigen Palästina. Herberge finden wir im Gästehaus St. Vincent, das angegliedert ist an das Waisenhaus, das sich um ausgestoßene und ausgesetzte Babys und Kinder kümmert. Zu Herzen gehende Schicksale, französische Vincentinerinnen und ihre Helfer und Helferinnen kümmern sich liebevoll.

Wir erkunden die Geburtskirche und -grotte sowie die Hirtenfelder in Bethlehem. Das Weihnachtsgeschehen breitet sich vor unseren Augen aus. Und am Ende schließt sich der Kreis in Jerusalem.

Die Passion Christi: der Ölberg, der Kreuzweg durch die Via Dolorosa in der Altstadt, die Grabeskirche. Alle christlichen Gedenkstätten, die wir besuchen sind eingebunden in die Silhouette und das Alltagstreiben Jerusalems. Man kennt es von Bildern: der Tempelberg mit der golden glänzenden Kuppel des Felsendoms, die Al-Aqsa Moschee, die Klagemauer, das Häusermeer, die engen Gassen und das bunte Treiben der Menschen, palästinensische Händler und Verkäufer, orthodoxe Juden mit schwarzem Hut und Mantel, Touristen und Pilgergruppen in Mengen und wir mitten drin. Es grenzt an ein Wunder, dass wir uns immer wieder vollzählig an den vereinbarten Stellen zur vereinbarten Zeit einfinden.

Nun sind wir zurück. Wir waren diesseits und jenseits des Jordans und, wie für das Volk Israel, war es auch für uns ein Aufbruch und gleichzeitige Rückbesinnung auf unsere christlichen Wurzeln, ein wunderbares Erlebnis mit bleibenden Erinnerungen.

Ingrid Ullrich

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Auf dem Berg der Seligpreisungen (1.11.2017)

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Ökumenischer Gottesdienst zum 500. Jahrestag der Reformation am Jordan in der Nähe der Taufstelle Jesu (31.10.2017)

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Auf dem See Genezareth (1.11.2017)

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Beim Mozart-Konzert: Standing Ovations

Nachdem es im Sommer 2015 eine fulminante Open Air-Aufführung des “Magnificat” von J. S. Bach im Dominikuszentrum Am Hart unter der Leitung von Dr. Otmar Heinz gab, fand die Reihe der “Konzerte der drei Milbertshofener Gemeinden” am 19.11.2017 – diesmal in St. Georg – nun eine weitere Fortführung. Unter der Leitung des Kirchenmusikers von St. Georg, Philipp Maas, hatten die Chöre von St. Lantpert und St. Georg zusammen mit dem Organisten Walter Heimerl (Dankeskirche) ein Mozart-Programm erarbeitet.

Zu Beginn des Konzertes stand das “Te Deum” des erst 13-jährigen Mozarts, das dem Text entsprechend mit prächtigem Trompeten- und Paukenklang die Besucher festlich auf diesen Konzertabend einstimmte. Für die berühmten Mozartwerke wie z. B. das “Exsultate, jubilate” oder das “Laudate Dominum” konnte die hervorragende Sopranistin Susanne Winter gewonnen werden, die mit ihrer warmen Tongebung, ihrer mühelosen Höhe und ihrer überzeugenden Musikalität alle Zuhörer in ihren Bann zog.

Den 2. Teil des Konzertes bildete die “Missa solemnis” in C-Dur, bei der die Sängerinnen und Sänger der beiden Chöre einmal mehr ihr ganzes Können zeigten und auch deutlich machten, dass sie eine homogene Gemeinschaft und zusammen “unschlagbar” sind.

Die stehenden Ovationen der ca. 250 Besucher zeigten jedenfalls, dass auch in Milbertshofen klassische Musik auf hohem und begeisterungsfähigem Niveau erlebt werden kann. Da das Konzert keinen Eintritt kostete (wo gibt es so etwas noch, trotz Profiorchester und Profisolisten?), sei auch an dieser Stelle nochmals dem BA 11 Milbertshofen-Am Hart für seine überaus großzügige, finanzielle Unterstützung herzlichst gedankt!

Philipp Maas

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Konzertreihe der drei Milbertshofener Gemeinden mit einem Mozart-Konzert am 19. November 2017 in St. Georg

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St. Georg: Gang in den Advent 2017

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Vor der St. Georgskirche in Otterfing am 16. Dezember 2017

Entgegen der Ankündigung im Osterpfarrbrief 2017, dass der Adventsgang nicht mehr stattfinden kann, hat sich glücklicherweise mit der Familie Forsthofer zusammen mit Renate Schropp ein neues Vorbereitungsteam gefunden, um die bisherige Tradition fortzuführen.

So machten sich 25 Teilnehmer aus unserem Pfarrverband am Samstag, den 16. Dezember 2017 auf den Weg, um vom S-Bahnhof Otterfing aus auf einem überwiegend autofreien Rundweg unserem Herrn entgegenzugehen. Unsere Gemeindereferentin Monika Hausmanninger hatte sich gut vorbereitet und verstand es, uns an zwei Haltepunkten mit Liedern und besinnlichen Gebetspausen das Motto des Tages „Gaudete – freuet Euch“ zu vermitteln. Da bei der fast dreistündigen Wanderung immer heftigeres Schneetreiben einsetzte, waren wir alle froh, als wir um 16.30 Uhr die beheizte St. Georgskirche in Otterfing erreichten. Herr Heinrich, ein freundlicher Mesner, erklärte uns die Geschichte und Ausstattung der wunderschönen Dorfkirche. In der Predigt während des Wortgottesdienstes brachte uns Frau Hausmanninger das Leben und Wirken Johannes des Täufers eindrucksvoll nahe.

Die rührige Wirtsfamilie im „Gasthaus Baumann“ verstand es, mit vorbildlichem Service und gutem Essen die fröhliche Stimmung noch zu steigern. So fuhren wir gut gestärkt um 19.39 Uhr mit der S3 wieder Richtung Milbertshofen.

Herzlichen Dank dem Vorbereitungsteam für den gelungenen Adventsgang!

Georg Schneid

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Adventssingen in St. Lantpert

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Der neugegründete Lantperter Instrumentalkreis (oben) und die Lantpert Voices (unten) umrahmen zusammen mit dem Kinder- und Kirchenchor das Adventssingen.

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Zwei junge musikalische Talente nutzen ihre Chance für einen öffentlichen Auftritt am 16. Dezember 2017.

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Einen typischen Familienkrach am Hl. Abend gibt es, als der Hausherr keinen Christbaum besorgt hat. In seiner Not nimmt er den vom letzten Jahr und lobt ihn als „Designer-Christbaum“; mit Marcell Matolci und Karin Oberst (Inszenierung).

H. Seidel

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Ministrantenneuaufnahme in St. Lantpert

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Am 10. Dezember 2017 in der ersten Reihe von links: Julia Zwior, Leonie Schultz, Janek Kulot, Emil Höffner, Antonia Klebl, Sofia Jara-Nägele, Helene Jungnickel. Leider verhindert, aber auch neuer Mini: Julius Fister.

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Krippenspiel in St. Lantpert

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Am 23. Dezember bei der Probe: hinten: Lulia, ­Helena Maria, Ana; in der Mitte: Mirna, ­Katharina, Ida, Ronny; vorne mit zugewandten Gesichtern: Katya, Luis, Zoe-Marie, Marta, Miriam

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Die Hl. 3 Könige Constantin, Luis und Maximilian

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„Etwas Großartiges in ganz Bayern“:
Das Milbertshofener Fronleichnamsfest
Jahresempfang der drei Milbertshofener Pfarrgemeinden

Der ökumenische Neujahrsempfang der drei Milbertshofener Gemeinden findet abwechselnd in den Pfarreien der Dankeskirche, von St. Georg und St. Lantpert statt. Am 28. Januar 2018 fand er wieder in St. Georg statt mit einem ökumenischen Gottesdienst, dem von der Dankeskirche Pfarrer Christian Weigl, Pfarrerin Anne Bickhardt und vom Pfarrverband Milbertshofen Pfarrer Rolf Merkle vorstand. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom den St. Lantpert Voices.

Beim anschließenden Empfang im Pfarrsaal wies Frau Elke Zimmermann vom Kirchenvorstand der Dankeskirche auf die besondere Bedeutung des Jahres 2017 für die evangelische Kirche hin. Die beiden Konfessionen haben sich in einer Weise zusammengefunden, wie dies bisher noch nie der Fall war. Dies liegt auch an den beiden leitenden Personen, die sich sehr gut verstehen: Kardinal Reinhardt Marx und Landesbischof Heinrich Bedform-Strom, die gemeinsam fast wie an den Schultern zusammengewachsen auftraten.

Es hat einen großen Schub gegeben, was die Ökumene betrifft, auch in Milbertshofen. Der gemeinsame Besinnungstag mit den Pfarrern der Milbertshofener Gemeinden und den Vertretern aus den Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungen war eine der schönsten Veranstaltungen. Frau Zimmermann wies auf das ökumenische Frauenfrühstück und auf das ökumenische Fronleichnamsfest hin.Letzteres sei keine Selbstverständlichkeit und in ganz Bayern etwas Seltenes und Großartiges. Zum kommenden gemeinsamen Weltgebetstag lud sie auch die Herren ein.

Der BA-Vorsitzende Fredy Hummel-Haslauer bedankte sich für die Leistungen der Pfarrgemeinden und hob deren Bedeutung für den Stadtteil hervor.

Herbert Seidel

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Neujahrsempfang im Pfarrsaal von St Georg am 28. Januar 2018

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Pfarrverbandsfasching in St. Lantpert

Dank der am gleichen Tag stattfindenden Firmung in St. Georg ist der Fasching nach 5-jähriger Pause wieder nach St. Lantpert zurückgekehrt. Die LIVE-Musik von DeBRAIN machte ordentlich Stimmung. Glanzvoller Höhepunkt war der Auftritt der Faschingsgesellschaft Feringa Johanniskirchen mit Prinzessin Sylvia III. und Prinz Thomas IV., die die Mit­organisatorin Isy Bülow mit einem Faschingsorden auszeichneten sowie der Prinzengarde und des Männerballets Knödl Toni Gang.

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Der Auftaktreigen

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In der Bar

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Kirchenmusik Frühling - Sommer
St. Georg

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Kirchenmusik Frühling-Sommer
St. Lantpert

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Ostern in St. Georg

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Ostern in St. Lantpert

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Termine St. Georg

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Termine St. Lantpert

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Kirchenregister St. Georg

Taufen

12.11.2017 Schneid Simon Jan

20.01.2018 Heckmair Josefina

Trauungen

25.11.2017 Ahrens Matthias und Shindelar Rachel

Beerdigungen

06.11.2017 Kastenmaier Erich (75)

09.11.2017 Blätterbauer Dagmar (58)

12.11.2017 Gschwendtner Johanna (83)

19.11.2017 Wölfl Sophie (88)

23.11.2017 Weiland Elizabeta (66)

28.11.2017 Ostermeier Johanna (93)

29.11.2017 Danner Ingeborg (81)

09.12.2017 Riepl Ludwig (63)

18.12.2017 Machotka Brigitte (69)

22.12.2017 Savino Carmine (82)

27.12.2017 Vitzthum Theresia (91)

05.01.2018 Hanuschke Erich (94)

07.01.2018 Kias Norbertine (77)

09.01.2018 Skoric Mira (78)

10.01.2018 Mohr Hildegard (73)

11.01.2018 Öttl Fritz (67)

17.01.2018 Klingler Renate (62)

23.01.2018 Schäffler Helmut (74)

 

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Kirchenregister St. Lantpert

Taufen

11.11.2017 Hermann Lucie

11.11.2017 Schnellbach Simon Viktor

18.11.2017 Rottenkolber Felix David

18.11.2017 Leibelt Hector Marcel

02.12.2017 Dabrowski Stella

16.12.2017 Mitterer Johanna

16.12.2017 Mitterer Quirin

23.12.2017 Baumgarten Jona Maximilian

Trauungen

11.11.2017 Schurr Florian und Hagn Ramona

Beerdigungen

05.11.2017 Sawilla Bruno (60)

20.11.2017 Lari de Oliveira Franca (74)

24.11.2017 Himpsl Berta (90)

29.11.2017 Dr. Ruffing Heribert (96)

30.11.2017 Robl Erna (91)

02.12.2017 Gsottberger Boris (49)

06.12.2017 Reischl Franz (70)

08.12.2017 Beutel Gertraude (88)

13.12.2017 Schneeberger Franz (83)

14.12.2017 Gomes de Oliveira Luiz (85)

16.12.2017 Karras Alfred (72)

24.12.2017 Meyfarth Anna (95)

27.12.2017 Reich Christine (72)

28.12.2017 Folger Helga (77)

29.12.2017 Czerny Albert (46)

10.01.2018 Haslberger Rolf (77)

 

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Gottesdienstordnung

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Kontakte

 

Pfarrverband Milbertshofen

Pfarrer Rolf Merkle, RMerkle@ebmuc.de
Kaplan Johannes Kappauf, JKappauf@ebmuc.de

Gemeindereferentinnen/-assistentin
   Gerlinde Fickinger, GFickinger@ebmuc.de
   Monika Hausmanninger-Förster, MHausmanninger-Foerster@ebmuc.de
   Priska Machuzhak-Loepfe, PMachuzhak-Loepfe@ebmuc.de
   Cäzilie Schwaiger, CSchwaiger@ebmuc.de

Verwaltungsleiter Bernhard Fürst
PVR-Vorsitzender Marion Klein
Verbundspfleger Christian Hanf

 

Kath. Pfarrgemeinde St. Georg

Milbertshofener Platz 2, 80809 München
Tel. 357 270 - 0, Fax 357 270 - 27
st-georg.milbertshofen@ebmuc.de
www.st-georg-milbertshofen.de

PGR-Vorsitzende: Philipp Stürminger

Kirchenpfleger: Dr. Hermann Heiß

Kirchenmusik: Philipp Maas

Mesner, Hausmeister: Ivica Svalina, Eva Kirner

Pfarrbüro: Astrid Sonnen, Sabine Raab
   Mo, Do, Fr 8.30 – 12.00 Uhr
   Di 8.30 – 11.00 Uhr
   Di, Do 14.00 – 20.00 Uhr

Caritas-Sprechstunde: 1 x mtl. am 4. Dienstag 13.30 – 14.30 Fr. Jörg-Müller

Bankverbindung: Kath. Kirchenstiftung St. Georg
   Liga Bank München
   IBAN DE68 7509 0300 0202 1430 20
   BIC GENODEF1M05

 

Kath. Pfarrgemeinde St. Lantpert

Torquato-Tasso-Str. 40, 80807 München
Tel. 358 11 91 - 0, Fax 358 11 91 - 20
st-lantpert.muenchen@ebmuc.de
www.st-lantpert.de

PGR-Vorsitzende: Dr. Johannes Engel

Kirchenpfleger: Christian Hanf

Kirchenmusik: Dr. Otmar Heinz

Mesner, Hausmeister: Siegfried u. Mariola Pischala

Pfarrbüro: Irene Schirone
   Mo, Mi, Fr 8.00 – 12.00 Uhr
   Do 8.00 – 11.00 Uhr
   Mo, Mi, Do 14.00 – 17.00 Uhr

Caritas-Sprechstunde: 1 x mtl. am 2. Mittwoch 13.30 – 14.30 Fr. Jörg-Müller

Bankverbindung: Kath. Kirchenstiftung St. Lantpert
   Liga Bank München

   IBAN DE37 7509 0300 0102 1439 50

   BIC GENODEF1M05

 

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Impressum

Herausgeber: Kath. Pfarrverband Milbertshofen St. Georg ‒ St. Lantpert
Milbertshofener Platz 2
80809 München
Tel.: (089) 357270-0
www.pfarrverband-milbertshofen.de

Redaktion: Pfarrer Rolf Merkle,
Dr. Markus Brandstätter, Isabel Bülow, Christine Reichelt, Dr. Herbert Seidel

DTP: Dr. Herbert Seidel

Fotos: Herbert Seidel 20, Rolf Merkle 3, Margit Merkle 2, Johannes Kappauf 2, Jonas Steib 2, Bernhard Fürst 1, Renate Kirner 1, Ludwig Bayer 1, Robert Kiderle 1, Natascha Klebl 1, Helga Nagel 1, Georg Schneid 1, Cäzilie Schwaiger 1, Hubert Linder 1, Redaktion Priesterseminar 2, Pfarrverband Milbertshofen 3

 

Datenschutz: Der gesetzlich geregelte Datenschutz sieht vor, dass vor der Veröffentlichung von persönlichen Daten die Zustimmung der Betroffenen eingeholt wird. Um gegebenenfalls Schwierigkeiten zu vermeiden, bitten wir um entsprechende Mitteilung, falls Sie nicht in unserem Pfarrbrief genannt werden wollen.

 

Redaktionsschluss für den Weihnachtspfarrbrief 2018
1. Oktober 2018
Beiträge an eines der beiden Pfarrämter

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